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Die QSL-Karte

Viele Rundfunksender und Funkstationen bestätigen einen Empfangsbericht mit einer Empfangsbestätigung in Form einer QSL-Karte, einem QSL-Brief oder per E-Mail .

Empfangsbestätigungen werden von vielen Rundfunkhörern als Trophäe gesammelt. Sie dienen als schriftlicher Nachweis, eine Station empfangen zu haben. Dies ist natürlich insbesondere bei seltenen Stationen von Interesse.

Empfangsbestätigungen werden von den meisten Rundfunkstationen (auch UKW-Sendern und TV) ausgestellt sowie von kommerziellen Funkdiensten und Funkamateuren.

Um eine QSL-Karte zu erhalten, muss man der betreffenden Station per Post oder per E-Mail einen Empfangsbericht schicken, welcher mindestens folgende Angaben enthält:

  • Ihren Namen
  • Ihre vollständige Anschrift
  • Datum des Empfangs
  • Uhrzeit des Empfangs in UTC
  • Empfangsfrequenz
  • Empfangsbeurteilung im SINPO-Code
  • einige eindeutige Programmdetails

Wer seinen Empfangsbericht per E-Mail abschickt, darf sich jedoch nicht wundern, wenn er keine QSL-Karte, sondern lediglich eine E-Mail als Bestätigung erhält.


Die Frage des Rückportos

Manche Stationen bitten um Beilage eines Internationalen Antwortscheins, um daraus die Portokosten zu decken. Andere hingegen wünschen um Beilage eines selbstadressierten Rückumschlags. Man sollte im laufenden Programm auf derartige Hinweise achten, sonst geht der Empfangsbericht ins Leere.

Grobumrissen könnte man sagen: Die meisten großen Auslandsdienste bestätigen einen Empfangsbericht ohne Beilage von Rückporto recht zuverlässig. Bei kleinen Inlandsdiensten oder Funkstationen sollte man an das Rückporto denken.


Wohin schickt man seinen Empfangsbericht?

Empfangsberichte an Rundfunkstationen richtet man einfach an die entsprechende Redaktion. Diese beantwortet den Bericht selbst mit einer QSL-Karte oder leitet ihn zur Bearbeitung an die entsprechende Fachabteilung weiter. Die Anschrift der Redaktion wird in der Regel im laufenden Programm mehrmals bekanntgegeben.

Bei kommerziellen Funkdiensten, wie beispielsweise Küstenfunkstationen oder Wetterdienste, hilft bereits eine kurze Recherche, um an die entsprechende Anschrift zu kommen.

Empfangsberichte an Funkamateure können an denselben direkt per Post geschickt werden. Hier sollte man das Rückporto jedoch keinesfalls vergessen! Um die Anschrift eines Funkamateurs zu ermitteln, hält die Bundesnetzagentur ein Abfrageformular bereit: Formular öffnen. Alternativ kann man seinen Empfangsbericht auch an den jeweiligen Dachverband der Funkamateure senden, der diesen dann an die entsprechende Station weiterleitet. In Deutschland ist dies der DARC. Auch hier sollte an das Rückporto gedacht werden, sofern man nicht selbst über den DARC erreichbar ist.


Beispiele QSL-Karten:

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