Autor: Daniel Möller, Berlin
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Slow-Scan-Television (SSTV) auf Kurzwelle
Slow-Scan-TV (SSTV) ist eine digitale Betriebsart, mit dessen Hilfe Funkamateure Standbilder übertragen. Es handelt sich also eigentlich nicht direkt um 'Fernsehen auf Kurzwelle', da sich die Bilder nicht bewegen und natürlich auch kein Unterhaltungsprogramm ausgestrahlt wird.
Trotzdem ist diese Betriebsart bemerkenswert und für den DX-er interessant genug, einmal ein farbiges Bild aus dem Empfänger zu locken. In der Stellung 'AM' des Empfängers macht sich ein solches Signal als 'Kratzen' bemerkbar, in SSB hört man sehr schnelle verschieden hohe Töne und ein periodisches Klopfen.
Klangbeispiel eines typischen SSTV-Signals auf Kurzwelle:
Zwei SSTV-Bilder als Beispiele:

Um SSTV zu empfangen, benötigt man einen Empfänger mit SSB-Teil (=single side band), da die meisten dieser Stationen in USB (=upper side band) senden.
Viele SSTV-Stationen empfängt man um ca. 14230 kHz, gelegentlich auch um etwa 7040 kHz.
Die Information liegt, wie beschrieben, in Form schneller Tonfolgen oder einem kratzenden Geräusch vor. Jetzt kommt der PC mit Soundkarte und eine Dekodiersoftware zum Einsatz. Das Signal gelangt somit vom Empfänger in den Rechner, und die Bilder werden dort dekodiert und auf dem Bildschirm dargestellt.
Software
JVCommDiese Software kann nicht nur Wetterkarten problemlos darstellen, sie dekodiert auch Telex (RTTY) und SSTV. Die Bedienung ist denkbar einfach: Den Empfänger beispielsweise über den Kopfhörerausgang mittels eines Kabels mit der Soundkarte des PCs verbinden - fertig.
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