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Ausgabe für Braille-Zeile und Screenreader.

Radio in der Kunst

Gemälde

Eine ganze Reihe Künster haben Motive zum Thema Radio angefertigt.

Vorallem in der Anfangszeit des Hörfunks - also in den 20-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts - widmeten viele zeitgenössische Künster dem Rundfunkempfänger als Motiv.

Aus urheberrechtlichen Gründen dürfen diese Bilder hier nicht gezeigt werden. Aber wir stellen regelmäßig ein Bild vor und verlinken es.

Diesmal:

Künstler: KURT GÜNTHER
Museum: Berlin, SMB, Nationalgalerie
Bilddatum: 1927
Technik: Gemälde, Tempera auf Holz

Das Gemälde finden Sie unter der Adresse http://www.radiomuseum.org/forumdata/users/217/Der_Radionist_Gemaelde_1927_rm40.jpg bei radiomuseum.org.

Radio als Kunstobjekt

Radio kann aber auch selber zum Kunstobjekt werden.

"Every Time A Ear di Soun", ein Radioprogramm der documenta 14, präsentiert Radio als Kunst und Medium für Kunst. Während der gesamten Laufzeit der documenta 14 werden 2017 neun Radiosender aus Griechenland, Kolumbien, Kamerun, Indonesien, Deutschland, Brasilien, USA und Libanon eine weltweite Kunstausstellung im Radio errichten und für jeweils drei Wochen akustische Kunstwerke für das documenta 14 Radioprogramm gestalten.

Das komplette Radioprogramm der documenta 14 wird während ihrer jeweils dreiwöchigen Laufzeiten täglich vier Stunden des speziellen Programms auf Kurzwelle 15.560 kHz empfangen werden.

Der Autor dieser Website stand diesem Projekt in der Vorbereitungsphase beratend zur Seite und vermittelte die Sendezeiten.

Mehr Infos auf der documenta 14-Website.

Einen humoristischen Einzug in die Orchestermusik fand das Pausenzeichen von Radio Prag. 2011 wurde es live beim Liverpool's Philharmonic Orchestra verarbeitet. Das Orchester spielte die alte Erkennungsmelodie, die vielen Kurzwellenhörern noch heute im Ohr liegt:


Lyrik

Es gibt eine ganze Reihe von Gedichten rund um das Thema Radio und Funk. Eine Auflistung der wohl seltensten und schönsten habe ich Ihnen hier zusammengetragen.

Ode An Diode - eine Fabel

"... Schon oft hab' ich dich angeseh'n, Du leuchtest gar so wunderschön, Jeder Stromimpuls von mir, Ist lieb gemeint und gilt nur dir..."

Die Fabel "Ode an Diode" ist zeitgenössisch und beschreibt das Liebesleben elektrischer Bauteile auf einer Platine. Leider ist mir die Urheberschaft nicht klar, weshalb ich es hier nicht abdrucke. Aber unter dem Link können sie diese nette Fabel in einem neuen Fenster öffnen.

Das Hochfrequenzgedicht

Gereimte Sende- und Empfangstechnik der 1930-er Jahre

Die Ursprünge dieses wunderbaren Gedichts sind nicht geklärt. Am wahrscheinlichsten ist es Dr. Hans Frühauf zuzuschreiben, der unter anderem bis 1934 HF-Technik an der TH Stuttgart lehrte.

Zuletzt wurde dieses Gedicht auf den Technikseiten des Senders Freies Berlin veröffentlicht. Seit dem Zusammenschluss des SFB mit dem ORB zum rbb verschwand diese Lyrik einige Zeit.

Und nun viel Spaß bei der Lektüre: