erstellt am 31.01.2026
Geringes Flare-Risiko bei ruhiger Geomagnetik

Im Vergleich zur Woche zuvor verlief die letzte Woche ruhiger. Die geomagnetischen Störungen nahmen allmählich ab, ebenso die Sonnenaktivität. Der Kp‑Index lag häufig bei rund 4, was auf schnellen Sonnenwind aus koronalen Löchern zurückzuführen war. Der solare Fluxindex (SFI) sank innerhalb einer Woche von 195 auf 128 Einheiten. Die MUF für eine Sprungdistanz von 3000 km stieg wieder regelmäßig auf Werte über 30 MHz. Das 10‑Meter‑Band war täglich offen, unter anderem nach Südamerika; die Signale waren jedoch oft eher schwach.
Für die kommende Woche prognostizieren die Meteorologen zur Wochenmitte einen SFI bis etwa 140, danach ist wieder ein leichter Rückgang auf rund 120 Einheiten zu erwarten. Die Geomagnetik soll bis zur Wochenmitte weitgehend ruhig bleiben; in der zweiten Wochenhälfte ist mit erhöhter Aktivität zu rechnen.
Damit sollten alle oberen Bänder öffnen, einschließlich des 11‑Meter‑Bands, wenngleich die Signale dort nicht so kräftig ausfallen werden wie erhofft. 13/16 Meter öffnen ungefähr von Sonnenauf‑ bis -untergang, 19/22 Meter halten sich häufig bis nach 1900 UT. In der zweiten Nachthälfte fällt die MUF meist unter 10 MHz; teilweise werden sogar Werte unter 7 MHz erreicht.
Allen Kurzwellenfreunden einen störungsfreien Empfang — 73 de Tom, DF5JL
Mit aktuellen Informationen von: DK0WCY, SWPC/NOAA, NASA, USAF 557th Weather Wing, STCE/KMI Belgien, IAP Juliusruh, SANSA, WDC Kyoto, GFZ Potsdam, Met Office UK, DL1VDL/DL8MDW/DARC‑HF‑Referat, FWBSt RHB / DF5JL (Foto: Voice of Nigeria / radioeins.de)






Weiterführende, anschauliche Erklärungen zu den hier verwandten Begriffen und deren Möglichkeiten der Interpretation finden Sie im Kapitel 







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